Aktion der Aktionskonferenz Nordsee, der Bürgerinitiativen Keine Stadtautobahn und Rembertiring, der Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft, der Neustädter Grünen sowie des NABU Bremen
Bremer Luft schadet ihrer Gesundheit
Für die Umweltzone Bremen
Vor der Bremischen Bürgerschaft
Pressemitteilung
Gestern Nachmittag versammelte sich einige Befürworter der Umweltzone vor der Bremischen Bürgerschaft. Sie trugen Feinstaubmasken und richteten auf sich große Schilder, auf denen Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungenstanden. Kreativ informierten sie mit dieser Aktion über die Auswirkungen von Feinstaub auf die menschliche Gesundheit.
Dass Krankeiheiten wie Asthma, Bronchitis sowie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle durch Autoabgase verursacht werden können, war für viele Bremerinnen und Bremer auf dem Marktplatz neu. Das überraschte nicht die Mitglieder der Aktionskonferenz Nordsee, der Bürgerinitiativen Keine Stadtautobahn und Rembertiring, der Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft, der Neustädter Grünen sowie des NABU Bremen, die sich hinter den Feinstaubmasken verbargen. Sie finden, dass der notwendige Schutz der Gesundheit bei der Debatte um die Bremer Umweltzone nicht ausreichend im Vordergrund steht. Dabei wird durch die Umweltzone die Atemluft von 30 000 Bremerinnen und Bremer, so schätzen sie, verbessert.
Vor der entscheidenden Deputationssitzung zur Bremer Umweltzone Am Mittwoch, den 30. April um 11.45 Uhr vor dem Ansgaritor-Saal (Ansgarikirchhof) (Update: Die Sitzung findet nicht statt. Ein neuer Sitzungstermin steht noch nicht fest) planen sie erneut auf die
Luftverschmutzung hinzuweisen. Diesmal verstärkt durch weitere
Umweltverbände.