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Die Neustädter GRÜNEN zu der "Wirtschaftlichkeits- Berechnung" bzgl. des Erhalts der Aula und Sporthalle der Gottfried-Menken-Schule

„Selbstverständlich würden wir Grünen uns freuen, wenn Aula und Sporthalle der Gottfried-Menken-Schule für eine Nutzung durch Circusschule Jokes erhalten bliebe“, erklärt Torsten Dähn, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN im Beirat Neustadt nach der gestrigen Beiratssitzung. Während der gesamten Auseinandersetzung um das Schulgelände und die Schulgebäude an der Gottfried-Menken-Strasse haben sich die Grünen stets für den Erhalt und die weitere öffentliche Nutzung eingesetzt. „Alle Beiratsbeschlüsse in diese Richtung haben wir immer ausdrücklich begrüßt und unterstützt“.

Bei der Erarbeitung eines alternativen Konzeptes zur Nutzung des gesamten Schulgeländes waren die Grünen sogar maßgeblich beteiligt und würden auch weiterhin eine solche Lösung begrüßen. „Allerdings“, so Dähn „mache es keinen Sinn, die Augen vor den Realitäten zu verschließen. Mit dem in der gestrigen Beiratssitzung von der SPD vorgelegten Antrag wird reine Augenwischerei betrieben, da der Verkauf des Gesamtgrundstücks inzwischen abgeschlossen ist und eine ab dem 25.4. gültige Abrissgenehmigung für die gesamten Gebäude vorliegt. Weder die Stadt noch der Senat können jetzt noch Adressaten eines Beiratsbeschlusses zur weiteren Nutzung dieses Geländes sein. Allein der Investor wäre jetzt Ansprechpartner für diejenigen, die weiterhin Aula und Sporthallen nutzen wollen.

Die Verärgerung der Grünen beruht überdies darauf, dass die SPD ihren Antrag in durchsichtiger Absicht „auf willkürlich gegriffene Zahlen und Behauptungen stützte, die allen Beteiligten längst als unhaltbar bekannt waren“ - zum Beispiel weil in der vorgelegten Kostenrechnung erhebliche langfristige Kosten für die Stadt und für den Erhalt der Gebäude gar nicht berücksichtigt waren.

Es hat sich also gezeigt, dass solche eigensinnigen Alleingänge überhaupt nicht hilfreich sind. Der grüne Fraktionssprecher blickt aber auch in die Zukunft: „Wir müssen jetzt endlich nach vorne schauen und mit allen Kräften in der Neustadt nach Alternativen suchen, wo wir endlich ein Bürgerzentrum für die Neustadt einrichten können. Die Nutzung freistehender Gebäude wie z.B. die Schule an der Kornstraße oder eine Mitnutzung der ehemaligen Stadtbibliothek an der Friedrich-Ebert-Straße sind ernsthaft zu prüfen, damit es einen gemeinschaftlichen Ort für Vereine, Iniativen, bürgerschaftliches Engagement und somit für alle Neustädterinnen und Neustädter gibt.“


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