Pressemitteilung vom 25.04.2008
Eine Umweltzone, die ihren Namen verdient
Die grünen Vorstände aus den Kreisverbänden Mitte / Östliche Vorstadt und Nordost, sowie die grüne Stadtteilgruppe Neustadt fordern gemeinsam eine Umsetzung der Umweltzone in vollem Umfang.
Die Grünen in den betroffenen Gebieten begrüßen, dass es im Senat offensichtlich eine Übereinstimmung darüber gibt, dass die Umweltzone kommen soll. Sorgen macht man sich indes über das Wie.
Immer wieder wird von verschiedenen Seiten der Versuch unternommen, einzelne Strecken aus dem Plan zu streichen, dies würde die Umweltzone de facto aushebeln.
Nach Meinung der Grünen vor Ort müssen beispielsweise in der Neustadt die Langemarkstraße oder die Neuenlanderstraße in der Umweltzone integriert sein, in Schwachhausen darf man nicht auf den Stern, Bismarckstraße oder die Graf-Moltke-Straße verzichten. In Mitte wäre es ein Fehler, das Parkhaus Ostertor/Kulturmeile herauszunehmen; der Osterdeich würde damit faktisch aus der Planung gestrichen.
Andere Städte, wie Stuttgart oder Hannover haben es vorgemacht. Dort reichen die Umweltzonen fast über das ganze Stadtgebiet. Die geplante Umweltzone in Bremen soll nach bisher bekannten Plänen wesentlich kleiner ausfallen. Gerade deswegen wäre es absurd, wenn aus diesem Bereich noch die Hauptverkehrsadern herausgenommen würden.
Die Grünen in den drei Stadtteilen fordern den Senat auf, die Beiratsbeschlüsse aus der Neustadt, Mitte, Östliche Vorstadt und Schwachhausen ernst zu nehmen und eine Umweltzone zu beschließen, die Ihren Namen verdient. Die Beiräte hatten allesamt die Einführung einer Umweltzone gefordert und stehen im Gegensatz zu einer Herausnahme von Straßen, sogar einer Erweiterung gegenüber offen.






