Presseerklärung vom 20.03.2007
Neustädter Grüne fordern die Einrichtung von Umweltzonen
Die Bremer Neustadt gehört zu den Luftschadtoff-belastesten Gebieten sowohl in Bremen als auch bundesweit. Jährlich werden die Grenzwerte, z.B. für Feinstaub, um ein Vielfaches überschritten. Welche Maßnahmen zu einer Verringerung der Abgas-Emissionen führen können, diskutierten die Neustädter Grünen in ihrer Veranstaltung am 13. März in der Zionsgemeinde. Dr. Maike Schaefer (Bündnis90/Die Grünen) stellte klar, dass Studien belegen, dass in Deutschland jährlich 10.000 bis 19.000. Menschen vorzeitig an den Folgen der Abgase sterben. „Das sind das sind mehr als doppelt so viele Tote wie durch Unfälle im Straßenverkehr“, so die Biologin. In den Bremen wird die Zahl auf über 500 Tote jährlich prognostiziert.
Alle bisherigen Maßnahmen zur Verringerung der Feinstaub- und Stickstoffwerte zeigten bisher aber kaum Wirkung. „Wir können nicht darauf hoffen und vertrauen, dass mit der Fertigstellung der A 281 die Luftqualität in der Neustadt wesentlich verbessert wird“, befürchtet Dr. Maike Schaefer, „das wird allenfalls zu einer leichten Entlastung in der Neuenlander Straße führen, aber die großflächige Luftbelastung in der Neustadt nicht verringern. Wir brauchen endlich Maßnahmen die auch greifen!“. Daher fordern die Grünen in der Neustadt in ihrem Maßnahmenkatalog unter anderem neben der Umrüstung von öffentlichen Fahrzeugen und der gesamten Busflotte mit Motoren, die den höchsten Umweltstandards entsprechen, auch die Einführung einer Umweltzone, die es Fahrzeugen mit hohem Schadstoff-Ausstoß untersagt, in dem Stadtteil zu fahren.
Siehe auch
- Beschluss des Koordinierungsausschusses vom 27.3.2007 zur A 281 BA 2.2






