Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Stadtteilgruppe Neustadt

Sie befinden sich hier: Startseite » Pressemitteilungen » Radfahrer haben schneller Grün

Weser Kurier vom 26.04.2007

Radfahrer haben schneller Grün

Extra-Ampeln und andere Ideen, damit es besser rollt

Von Birgit Krieger

NEUSTADT. Schlechte Wege mit Schlaglöchern, verwirrende Schilder und zu lange Wartezeit an den Ampeln trüben nicht nur den Spaß am Radfahren, sondern führen auch immer wieder zu Unfällen. Die Stellen, an denen es in der Neustadt besonders hakt, haben der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und die Grünenfraktion im Beirat Neustadt zusammengestellt und dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr vorgelegt.Einige Verbesserungsvorschläge sollen schon bald umgesetzt werden: So ist geplant, den Radweg an der Wilhelm-Kaisen-Brücke noch in diesem Jahr zu verbreitern. „Über 10000 Radfahrer nutzen die Brücke pro Tag, die brauchen einfach mehr Platz“, sagte Wilhelm Hamburger, der beim Senator für die gesamtstädtischen Verkehrsnetze zuständig ist und seine Stellungnahme auf der jüngsten Beiratssitzung vortrug. Außerdem werde der Radweg an der Neuenlander Straße stadtauswärts erneuert, etwa von der Höhe des ehemaligen TÜVs aus bis zum Opel-Autohaus. Eine weitere Maßnahme: Sobald der Neustadtswall im Bereich der Hochschule zur verkehrsberuhigten Zone umgewandelt worden sei, werde er für Radfahrer in Gegenrichtung freigegeben.Hamburger verwies außerdem auf mehrere neu angelegte Ampeln speziell für Radfahrer. „Sie trennen die Radfahrer von den Fußgängern, so werden die Umlaufzeiten verkürzt“, sagte Hamburger. Allerdings würden viele Radfahrer die Ampeln übersehen und kämen so nicht in den Genuss der kürzeren Wartezeit.Insgesamt hatten die Grünen 18 konkrete Vorschläge zusammengestellt, die das Radfahren in der Neustadt sicherer machen sollten. Die meisten wurden abgelehnt, viele mit der Begründung, sie seien zu teuer oder nur mit erheblichem technischen Aufwand umsetzbar. So sei es beispielsweise unmöglich, den Weserdeichweg zwischen Rot-Kreuz-Krankenhaus und Deichschart zu verbreitern und zu beleuchten. Es sei schlicht weg zu wenig Platz. „Wir müssten entweder den Deich aufschütten oder versuchen, aus den Vorgärten zwei Meter zu gewinnen, das ist Utopie“, stellte Hamburger klar. Auch die Forderung, auf dem Kopfsteinpflaster in den Straßen Am Werderufer und Rolandstraße einen glatten Streifen für Radfahrer anzulegen, sei nicht umsetzbar. „Das ist technisch nicht so einfach, und es gibt so viele Stellen, an denen man so etwas machen müsste“, sagte der Verkehrsplaner.Strikt abgelehnt wurde auch der Vorschlag, den Fußweg unter der Wilhelm-Kaisen-Brücke für Radfahrer freizugeben. „Bloß nicht, das ist doch viel zu schmal da“, hielt Wilhelm Hamburger entgegen und mehrere Neustädter Fußgänger stimmten ihm zu. Auch an der Langemarckstraße zwischen Neustadtswallanlagen und Neustadtswall bleibt alles wie es ist. Die Grünen hatten gefordert, den stadteinwärtigen Radweg für den Gegenverkehr frei zu geben. „Es verstoßen schon genug Leute gegen das Rechtsfahrgebot, das wollen wir nicht auch noch fördern“, sagte Hamburger. Die Stelle sei ohnehin ein Unfallschwerpunkt.


Siehe auch

Weblinks

  • Bookmark auf
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf del.icio.us
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf Digg
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf Ask
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf Google
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf Technorati
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf Yahoo! Myweb
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf Facebook
  • Bookmark "Radfahrer haben schneller Grün" auf Mister Wong
Zuletzt angesehen: » A 281 » Tux Kinderfest 2007 » 3. Abschnitt Beiratsmitglieder und Ausschüsse » Technik dieser Website » Radfahrer haben schneller Grün